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Juniorenregatta Hamburg

Im Gleichschritt auf dem Land
Im Gleichschritt auf dem Land Quelle: Stefan Kunz

Am vergangenen Pfingstwochenende traf sich die deutsche und internationale Elite des Juniorenruderns in Hamburg zur letzten Regatta vor den Deutschen Jugendmeisterschaften.

Für den GTRV Neuwied startete Lukas Effert in gleich 3 Bootsklassen. Im Zweier ohne Steuermann des älteren Jahrgangs (17/18-jährige) wurde auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe die Rangliste der deutschen Boote ausgefahren. Unter den Augen von Bundestrainerin Brigitte Bielig konnte Lukas Effert hier mit seinem Partner Henry Duis (Saarbrücken) den 11. Platz von 36 gestarteten Booten erreichen. Mit dieser Leistung hat Effert als jüngerer Jahrgang der A-Junioren für die Zukunft auf sich aufmerksam gemacht. „Der Druck war vielleicht doch ein bisschen zu hoch“, resümierte der zweifache Jugendsportler des Jahres der Stadt Neuwied nach dem Rennen.

Das Rennen des Vierer ohne Steuermann konnte die Equipe um den Neuwieder Ruderer (gemeinsam mit seinem Zweierpartner aus Saarburg und Sportlern aus Limburg und Wetzlar) auf dem sechsten Platz von insgesamt 12 gemeldeten Booten beenden.

Großer Rudersport wurde im traditionell letzten Rennen jeder Regatta geboten: Mit 8 Booten, und damit die gesamte Breite der Rennstrecke auf der Dove-Elbe ausnutzend, wurden die Sieger in den Achtern ermittelt. Das Boot des „Südteams“, bestehend aus Sportlern von Vereinen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen, konnte hier den hervorragenden dritten Platz erringen, nach 2000m überquerte man die Ziellinie nach 5:47,92 Minuten denkbar knapp mit 1 Sekunde und 73 Hundertstel hinter dem zweitplatzierten Boot aus NRW und hinter der siegreichen Mannschaft aus dem Norden Deutschlands (Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern).

Für das Rudertalent des GTRVN geht es nun in 3 Wochen zu den Deutschen Jugendmeisterschaften auf die Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim. Lukas Effert wird hier die Farben seines Heimatvereins im gesteuerten Vierer und im Achter des Südteams vertreten. Sein Anspruch ist klar: „Ich will auch dieses Jahr nicht ohne Medaille aus München nach Hause fahren“.

Stefan Kunz