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AD-/AH-Tour 2017 auf dem Main

Die Gruppe
Die Gruppe Quelle: privat

Wanderfahrt des GTRVN an Christi Himmelfahrt auf dem Main.


In diesem Jahr fand die 4 tägige Wanderfahrt wieder einmal auf dem Main statt. Die Ruderstrecke war von Gemünden bis Erlenbach gewählt.

Mit unseren Ruderkameraden der NRG machten wir uns bereits am Mittwochmittag auf den Weg nach Gemünden, um die drei Boote abzuladen. Wir fanden die Autobahn mit normalem Autoverkehr, so dass wir bereits um 16:30 Uhr in Gemünden ankamen. Die Einfahrt zu dem Gelände des Kanu Club gestaltete sich etwas schwieriger als üblich. Die Straßenbrücke über dem Main, an der Mündung der fränkischen Saale wurde abgerissen, um Platz für eine neue Brücke zu machen.

Wegen dieser Baustelle mussten wir die Durchfahrt durch die Altstadt von Gemünden über eine Einbahnstraße nehmen. Auch mit Bootsanhänger war das kein Problem für uns. Wir wurden von dem Platzwart sehr freundlich begrüßt, wobei dieser nicht vergaß, uns an eine kleine Spende für die Jugendkasse seines Vereins zu erinnern.


Mit dem leeren Bootsanhänger fuhren wir anschließend nach Hasloch am Main, wo wir, wie in früheren Jahren, den Bootsanhänger auf einem Parkplatz unten am Main für die Zeit unserer 4-tägigen Rudertour parken konnten. Anschließend ging es durch Hasloch über die enge Serpentinenstraße hinauf nach Hasselberg zu unserem Hotel für die Dauer der Wanderfahrt. Auf der Höhe in Hasselberg war es dort oben eher wie in einem Kurort. Das gute Wetter hatte sich bereits beim Abstellen des Bootsanhängers verabschiedet. Doch der Regen störte uns nicht mehr bei einem guten Abendessen in der angenehmen Atmosphäre des Gasthofes.

Am ersten Rudertag wurden die Boote in Gemünden zu Wasser gelassen. Der Wettergott war uns, wie auch an den nächsten Tagen, hold, mit reichlich, manchmal schon etwas zu viel Sonnenschein.


Nach ca. 10km wollten wir, um längere Wartezeiten zu vermeiden die Sportbootschleuse nehmen. Unsere erfahrene Mannschaft betätigte sofort und zügig die Schaltvorgänge. Aber das Schleusentor wollte nicht öffnen. Nach vielen Rücksprachen mit dem Schleusenmeister, sah dieser schließlich ein, dass ein Schaden vorliegen würde und erlaubte uns mit der nächsten Talfahrt hinter einem großen Schubverband, in der großen Schiffsschleuse mit zu schleusen. Durch das gesamte Drama verloren wir rund zwei Stunden Zeit.

Zu unserer Mittagsrast beim Kanu Club in Lohr kamen wir deshalb etwas verspätet an. Da wir uns nicht vorher angemeldet hatten und das Gelände abgeschlossen ist, wurde ein freundlicher Kanute mit dem Schlüssel geordert, der im Clubgelände blieb, während wir in einem nahen Restaurant zu Mittag speisten. Diesem freundlichen Kanuten hinterließen wir, dankbar, eine kleine Spende für die Jugendkasse des Vereins.

Am Ende der Tagesfahrt beim Ruderverein Marktheidenfeld waren wir natürlich angemeldet um unsere Boote für die Nacht zu lagern. Der Tag endete Wieder im Gasthof in Hasselberg.
Bei schönstem Sommerwetter führten uns die nächsten Tage auf dem wunderschönen Main über die Rudergesellschaft Wertheim und dem Ruderclub Miltenberg. Bei den Rudervereinen wurden wir stets freundlich empfangen. Auch für unsere Mittagsrast am Main gab es immer gute Gelegenheiten, obwohl solche, die wir vorgemerkt hatten, zum Teil nicht mehr existierten. Die Wirtin in unserem Gasthof ließ es sich nicht nehmen, uns an den nächsten drei Abenden mit einer kleinen Gratisvorspeise zu überraschen.

Unseren letzten Rudertag wollten wir eigentlich an dem Boots Slip des MYC Erlenbach beenden und für die Heimfahrt verladen. Leider war inzwischen vom Schifffahrtsamt die Nutzung für fremde Boote untersagt worden. Wahrscheinlich, weil die Rampe sich auch heute in einem eingefriedeten Firmengelände befindet. Der Kanuclub Klingenberg erlaubte uns die Boote an seiner Anlage vom Wasser zu nehmen und zu verladen. Über die steile Betontreppe mit einer Rolle an der oberen Stufe konnten die Ruderboote ohne große Mühe an Land gezogen werden.

Unsere Heimfahrt verlief trotz Feiertag Rückreiseverkehr am Sonntag ohne Verkehrsstau, so dass wir beizeiten in Neuwied am Bootshaus waren. Dort wurden die Boote gereinigt und in die Bootshallen gelegt.

Der Main ist ein herrliches Ruderrevier mit viel Gastfreundlichkeit an den Ufern. Auch die Bereitschaft des Schleusenpersonals, mehrere Ruderboote mit der Großschifffahrt zu schleusen, wenn immer es möglich war, ist groß.

Friedhelm Pasch


Auf dem Foto von links:
Friedhelm Pasch, Hans Racky, Inge Racky, Christine Kloos; Dorothe Huth, Brigitte Huth; Angelika Wegen, Renate Margraff, Christa Zöller, Ingrid Rauwolf, Ulrich Huth,
Irmgard Reisdorff, Klaus Huth, Jürgen Kloos, Klara Pasch