Sie befinden sich hier:

Rad-/Rudertour neben/auf der Lahn


Vier Paare wollten die Tradition der kombinierten Ruder-/Fahrrad-Wanderfahrt wieder aufleben lassen. Sinn und Zweck ist, eine gemeinsame Tour von Paaren durchzuführen, bei denen ein Partner nicht rudert, und so ein Teil der Gruppe per Fahrrad neben her fährt.

Da eine Ehefrau kurzfristig ausfiel mac,hten sich freitags nachmittags 3 Paare und ein alleinreisender Herr auf den Weg nach Weilburg. Hier wurde beim dortigen Ruderverein das Boot abgeladen, bevor es zum Hotel in Diez ging. Nachdem man das sehr schöne Quartier bezogen hatte, verbracht man eine sehr schönen Abend bei gutem Essen in einer dortigen Pizzeria.

Nach ausgiebigem Frühstück ging es am nächsten Morgen per Zug nach Weilburg. Nachdem das Boot zu Wasser gelassen war, stand mit dem Schiffstunnel und der direkt folgenden Doppelschleuse einer der Höhepunkte auf dem Programm. Auf der folgenden Strecke musste man feststellen, dass die Lahn auf Grund der starken Regenfälle der Vortag eine extreme Strömung hatte und man zügig voran kam. Nachdem es am Vortag ja noch geregnet hatte, sollte nun das Wetter für die gesamte Tour mitspielen. Mittags trafen die Ruderer sich mit den Fahrradfahrerinnen in Fürfurt zur Mittagspause.

Am Nachmittag traf man am Etappenziel Runkel ein. Mit dem Zug ging es zurück nach Diez, wo man den Abend in einem gemütliche Lokal verbrachte.

Sonntags ging es wieder per Zug nach Runkel. Die gemeinsame Mittagsrast war in Limburg geplant. Da man auf Grund der Strömung so schnell unterwegs war, legten die Ruderer eine Zwischenrast in Dietkirchen im Fährhaus ein, wo sie zeitgleich mit den Fahrradfahrerinnen eintrafen. Hier wurde man bei einem kühlen Bier von der Wirtin namens Helene Fischer bestens unterhalten.

Bis Limburg war es jetzt nur noch ein kurzes Stück. Bei einem Spanier wurde sich gestärkt, ein wenig in Limburg umgesehen, bevor es Richtung Diez weiterging.

Am Nachmittag erreichte man Diez. Nachdem das Boot verladen war, ging es auf den Heimweg. Zuhause angekommen, waren sich alle einig, dass es eine sehr schöne Tour war.

Christoph Grzembke