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Leverkusen-Tour 2017

Pause in Mondorf
Pause in Mondorf Quelle: Axel Gundlach
Vor der Heimfahrt
Vor der Heimfahrt Quelle: Axel Gundlach

Traditionstour im 2. Anlauf
Leverkusentour am 2. September 2017

Die Tour von Neuwied zum Ruderverein von Bayer Leverkusen unter Leitung von Martin und Bettina Grzembke gehört seit vielen Jahren zu den Traditionsveranstaltungen im Jahreskalender des GTRVN.

Ursprünglich war diese Tour in diesem Jahr für Anfang Juli geplant, wurde aber kurzfristig aufgrund widriger Witterungsbedingungen verschoben, und zwar auf den 2. September.
Auch für diesen Tag waren die Wettervorhersagen eher abschreckend, doch 5 Vereinsmitglieder waren schließlich doch wild entschlossen, auch in 2017 diese Traditionstour durchzuführen. So brachen Martin Grzembke, Heiner Lambertz, Uli Groß, Sandra und Axel Gundlach pünktlich um 8.00 Uhr in der Julle in Neuwied auf. Das Wetter war dann doch nicht so schlecht wie befürchtet, lediglich hinter Mondorf gab es einen kleinen Schauer und um Köln herum leichten Nieselregen. Insgesamt war es etwas kalt, was aber jeweils nur für den Steuermann unangenehm war. Am Ende des Tages war es aber doch sogar so, dass alle Ruderer ordentlich die Sonne im Gesicht fühlten. Gut, dass sich die meisten am Morgen noch mit Sonnencreme versorgt hatten.


In Honnef und in Mondorf wurden Pausen eingelegt, jeweils bei den heimischen Rudervereinen. In Mondorf wurden dabei erstmals tatsächlich auch aktive Ruderer angetroffen. Dort wurde traditionell im Hafenschlösschen eingekehrt und Kuchen verzehrt, lediglich die große Anzahl an Wespen erwies sich als störend.
Das Boot kam insgesamt gut voran, lediglich der ständige Gegenwind und die anfallsartig ankommenden Schiffskonvois mussten beherrscht werden. In Köln wurde in Höhe des Doms noch eine kleine Pause auf dem Rhein eingelegt. Dabei kamen wir noch in den Genuss eines Schlagerpaars, die einige Songs zum Besten gaben.


Zum Glück kamen die Ruderer relativ trocken in Leverkusen an, denn Heiner hatte im Boot verkündet, dass er in seinem Auto nur trockene Ruderkameraden mit zurück nach Neuwied nehmen würde. Wir malten uns im Boot bereits aus, wie bei der Rückfahrt Heiner vier Nackte in seinem Auto transportiert und dann in eine Polizeikontrolle gerät. Soweit kam es dann aber doch zum Glück nicht. Leider mussten wir die Rückfahrt ohne traditionelle Stärkung mit Kölsch und Bulette im Leverkusener Bootshaus antreten, die Wirtin versagte uns den Zutritt. Servicewüste Deutschland! So ging es direkt nach dem Verladen des Bootes zurück nach Neuwied. Pünktlich um 20.00 Uhr lag die Julle wieder an ihrem angestammten Platz und 5 müde Ruderer konnten den Weg nach Hause antreten.


Fortsetzung folgt in 2018, dann hoffentlich wieder in etwas größerer Runde, denn Spaß bereitet diese Tour immer. Und Uli konnte nach dieser Tour den erfolgreichen Abschluss seines Fahrtenabzeichens 2017 feiern. Glückwunsch!

Axel M. Gundlach