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Düsseldorf Rheinmarathon 2017

Rudern ist ein Wassersport
Rudern ist ein Wassersport Quelle: Detlev Seyb
Ganz schön Betrieb
Ganz schön Betrieb Quelle: Detlev Seyb
strahlende Sieger (und Platzierte)
strahlende Sieger (und Platzierte) Quelle: Detlev Seyb
Klassen- und Gesamtsieg (Markus Müller auf Stammplatz)
Klassen- und Gesamtsieg (Markus Müller auf Stammplatz) Quelle: Detlev Seyb

Samstag, 7.10.2017


Wetter: kalt (12°) und regnerisch mit böig auffrischendem Wind aus Südwest


Boot: Cassiopeia


Mannschaft: Michael Kröger, Andrea Eichler, André Gerlach, Irmi Gerlach, Helene Weißenfels


Steuerfrau: je 21 km, Andrea und Irmi


Motivation 1: Könnte besser sein, allen ist es zu kalt, Gewinnen wird heute die Mannschaft, die am besten mit den widrigen Bedingungen zurechtkommen wird.


12:55 Uhr: Es geht los.


12:56 Uhr: Die ersten Wassermassen entladen sich ins Boot, nachdem 3 Frachter rheinaufwärts gefahren sind. Diese erste Eindruck bleibt bestehen: Viele rheinaufwärts fahrende Frachter sorgen dafür, dass trotz der guten Steuerleistungen immer wieder Wasser in unser Boot schwappt.


Folge: Lenzklappen im Einsatz.


Rudertechnik: Könnte oft besser sein, bei Gegenwind und Wellenwalzen wird durchs Wasser geholzt. Bei Schiebewind dagegen läuft das Boot.


Motivation 2: Boot um Boot wird überholt, nur eine Mannschaft (genau vor uns gestartet) liefert sich mit uns einen echten Wettkampf, wir kommen nicht vorbei! Wir kommen näher, wir verlieren sie.


15:15 Uhr: Kurz vor dem Ziel, wir geben alles, wir kommen dem vor uns gestarteten Boot näher!


15:20 Uhr: Mit einem fulminanten Endspurt rudern wir ins Ziel. Geschafft!
Zeit: 2 Stunden, 24 Minuten und 58,8 Sekunden.


Platzierung: 1. Platz!!! Die Mühe hat sich gelohnt. Das gegnerische Boot bleibt 15 Sekunden hinter uns und wird 2.


Zu unserem wirklich überraschenden Sieg gesellte sich noch der erwartete Sieg von Markus Müller. Er hatte mit seiner Mannschaft sein Rennen in neuer Bestzeit gewonnen und wie sich später herausstellte auch den Gesamtsieg zum 3. Mal in Folge eingefahren.


Da war der Jubel bei uns natürlich riesengroß: 2 Siege und der Gesamtsieg unter Beteiligung des GTRVN. Klasse! Dieser denkwürdige Tag wird uns immer in Erinnerung bleiben.


Helene Weißenfels


Anmerkung der Redaktion:

MIX-Gig-Doppelvierer m. Stm. (Masters C), MDA 43 heißt die Klasse, wurde vor sechs Konkurrenten gewonnen, Abstand zum Zweitplatzierten ca. 15 Sek..
(Platz 48 der 167 Teams im Ziel, Platz 6 aller 42 Mixed-Boote)


Gig-Doppelvierer m. Stm. (offene Klasse):
Markus Müller und sein Boot siegten im 20er-Feld in 2:07:16,6 mit 4 Minuten Abstand vor dem Zweitplatzierten.
(Platz 1 der 167 Teams im Ziel)