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Trainingslager Limburg

Vorfreude
Vorfreude Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
höchste Konzentration
höchste Konzentration Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
technisch noch Luft nach oben
technisch noch Luft nach oben Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Vorsicht ist die Mutter ....
Vorsicht ist die Mutter .... Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Was will der Trainer???
Was will der Trainer??? Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Wässern
Wässern Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Trimmen wird überbewertet
Trimmen wird überbewertet Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
ein schöner Rücken ...
ein schöner Rücken ... Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Vorsicht! Der Steg ist kurz!
Vorsicht! Der Steg ist kurz! Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Der Altmann ist übel vom Saufen
Der Altmann ist übel vom Saufen Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
Stillleben mit Blaustich
Stillleben mit Blaustich Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn
So schlimm war´s nun auch nicht!!
So schlimm war´s nun auch nicht!! Quelle: Stefan Kunz/Lukas Kurpjuhn

Osterferien einmal anders

Glattes Wasser, wenig Strömung, schönes Wetter, gutes Essen und eine ordentliche Übernachtungsmöglichkeit: alles Dinge, die Voraussetzung sind um ein gutes Ausbildungs- und Trainingslager auszurichten. Die „Trainingsgruppe Alge“ machte sich in der Woche vor Ostern auf um diese zu suchen – und hat in Limburg das für ihren Zweck ideale Trainingsrevier gefunden.

Für die Jugendlichen war es das erste intensive Ausbildungscamp dieser Art und auch für einen Teil der Trainer und Betreuer war es das erste Mal in ihrer Rolle. Eine interessante Mischung, die aber schlussendlich eine erfolgreiche Woche brachte.

Ein gut gefüllter Trainingsplan mit 2 Übungseinheiten pro Tag auf dem Wasser und einer kurzen Einheit Gymnastik oder Laufen (wenn man den Hass 12 und 13-jähriger auf sich ziehen will ist das übrigens ein sicheres Mittel) ließ noch Zeit für weitere gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel eislaufen.

Die Trainingseinheiten fanden in unterschiedlichen Konstellationen (Doppelvierer oder Kleinboot) statt, immer begleitet von den Trainern im Motorboot oder mit dem Fahrrad (der frühere Radweg entlang der Lahn ist seit der Brückensprengung in Limburg leider mit kleineren Hindernissen versehen). Damit alle Beteiligten das gleiche Verständnis vom „richtigen“ Ruderstil bekommen, haben wir am ersten Abend gemeinsam das Rudertechnische Leitbild des DRV noch einmal näher betrachtet. Auch wenn die Umsetzung natürlich nicht 1:1 und sofort funktioniert war doch klar, in welche Richtung es gehen soll und an was gearbeitet werden muss. Und hier kommen dann die Ausbilder ins Spiel: für fast alles gibt es Übungen, die man ausführen kann und damit dem Ziel „optimaler Ruderstil“ näherkommt.

In Summe haben wir ein sehr positives Feedback von Eltern und Teilnehmern erhalten: „Ich habe meine Technik deutlich verbessert“, freut sich zum Beispiel Gerrit am Ende des 5-tägigen Intensivprogramms. „Mir hat es viel gebracht, in unterschiedlichen Besetzungen im Doppelzweier zu fahren“, berichtet Philipp.

Neben dem sportlichen Aspekt kam natürlich auch der Spass nicht zu kurz: die freie Abendgestaltung fand in der Regel in der Gruppe statt und hat den Abend und die Stimmung im Team nach gemeinsamer Anstrengung wieder aufgelockert.

Mein besonderer Dank geht an das Trainerteam, ihr habt einen tollen Job gemacht! Melvin, Lukas, Jonas Effert und Ruben haben als junge Ausbilder ihre Erfahrungen und ihr Wissen weitergegeben, Alge und ich waren mehr als „Seniore Ansprechpartner“ im Hintergrund. Meine Zeit als Betreuer von Kinderruderern ist schon länger her: meine damaligen Aktiven sind aktuell alle um die Dreißig… zeigt mir, dass man nicht jünger wird, es aber nach wie vor Spass macht, Jugendliche für den Rudersport zu begeistern.

Ein letzter Dank geht an den Limburger Club für Wassersport: Wir sind toll aufgenommen worden und haben alle erdenkliche Hilfe bekommen, wenn wir sie gebraucht haben. Danke dafür, wir kommen gerne wieder!

Wie geht es jetzt weiter? Das Trainingslager in Limburg war die Basis für die weitere Trainingsarbeit in der Saison. Unser Ziel ist es, 2 Rudertermine in Neuwied im Großboot und 1 Rudertermin im Kleinboot anzubieten. Einige der Jungs (leider haben wir im Moment keine Mädels in der Altersklasse) wollen und werden auf Regatten starten, andere werden dem Rudersport als Freizeitspass und im Breitensport verbunden bleiben. Das Ziel der Trainer ist, diesen Wünschen gerecht zu werden. Das Angebot ist jedenfalls vorhanden.

Stefan Kunz