Sie befinden sich hier:

Anrudern 2018

Die Jugend und der Anhänger
Die Jugend und der Anhänger Quelle: Axel Gundlach
Die Julle auf dem Weg
Die Julle auf dem Weg Quelle: Axel Gundlach
Traingsfahrt für EUREGA
Traingsfahrt für EUREGA Quelle: Axel Gundlach
Viele Hände, schnelles Ende
Viele Hände, schnelles Ende Quelle: Axel Gundlach
kleine Stärlung in Bad Honnef
kleine Stärlung in Bad Honnef Quelle: Axel Gundlach
Schienenersatzverkehr
Schienenersatzverkehr Quelle: Axel Gundlach
Grillmaster Sebi
Grillmaster Sebi Quelle: Axel Gundlach
Sommerabend im April
Sommerabend im April Quelle: Axel Gundlach
Das (38.!!) Fahrtenabzeichen für Klara
Das (38.!!) Fahrtenabzeichen für Klara Quelle: Axel Gundlach
zufriedene Gesichter bei den Fahrtenabzeichenerringern
zufriedene Gesichter bei den Fahrtenabzeichenerringern Quelle: Axel Gundlach
Fahrtteilnehmer
Fahrtteilnehmer Quelle: B + M Grzembke

Auch wenn der frühe Termin für das Anrudern 2018 im Vorfeld nicht optimal zu sein schien, so stellte sich gerade dieser Tag im Nachhinein als absoluter Glücksgriff heraus. Bei strahlendem Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und nur leichtem Gegenwind setzte sich am Samstag, den 21.04.2018, eine aus fünf Vierern und zwei Dreiern, besetzt mit insgesamt 31 Personen aller Altersklassen, bestehende GTRVN-Armada in Richtung Bad Honnef in Bewegung.

Nach dem Grundsatz „Die letzten werden die ersten sein“ ging der Eurega-Trainings-Vierer mit Sandra, Andrea, Uli, Ralf und Michael (Vertreter für Helene) als letztes Boot aufs Wasser. Trotz eines kleinen Umwegs um die Insel Nonnenwerth traf das Boot der erprobten Marathon-Ruderer vor allen anderen in Bad Honnef ein. Da ohnehin nicht zwei Boote gleichzeitig anlegen konnten, passte es ganz prima, dass die Mannschaften etwas zeitversetzt ankamen. Neben den ambitionierten Eurega-Kandidaten ließen es einige auch ganz gemütlich angehen und genossen die Landschaft, die sich an diesem Tag in voller Blüte und sattem Grün präsentierte. Hätte in einem Boot nicht der Korkenzieher gefehlt, wäre es hier vielleicht noch gemütlicher geworden. Vielleicht war es auch Sabotage, damit man nachher nicht auf das letzte Boot warten musste!

Getreu nach dem Motto des Raiffeisenjahres „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“, packten alle GTRVNler beim Herausholen der Boote und beim Verladen mit an, so dass der große Bootsanhänger in kürzester Zeit beladen war. Nach getaner Arbeit wurde jeder von Christoph mit einem Frikadellenbrötchen und gekühlten Getränken belohnt. Die Größten und Stärksten durften mit dem Vereinsbus nach Neuwied zurückfahren, um mit dem Abladen der Boote schon einmal zu beginnen, während die anderen zunächst mit dem DB-Fahrkartenautomaten, dann mit dem Schienenersatzverkehr und mit dem nicht klimatisierten Nahverkehrszug kämpften. Irgendwie kamen jedenfalls alle wieder am Bootshaus an und verstauten ihre Boote gereinigt oder auch ungereinigt wieder in den Bootshallen.

Nun war für jeden noch genügend Zeit, sich selbst zu reinigen, bevor es dann ab 19 Uhr mit dem Frühlingsfest, das eher wie ein Sommerfest anmutete, weiterging. Auf einer Terrassenseite sorgte der von Chef-Griller Sebi angeheizte Grill für „wohlige“ Wärme. Auf der anderen Seite gab die Abendsonne alles, was man an einem 21. April als Sonne so geben kann. Nachdem alle mit Grillgut und leckeren Salaten gesättigt waren, verlieh Christoph noch einen Teil der im Jahr 2017 erruderten Fahrtenabzeichen. Alle Teilnehmer genossen diesen ersten sommerlichen Abend auf der Bootshausterrasse. Wenn dieser Saisonbeginn ein Omen für die Ruder- und Terrassensaison 2018 gewesen ist, dann können wir uns alle auf einen tollen Rudersommer freuen!

Bettina Grzembke