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Jugendwanderfahrt auf Saar und Mosel

Pause am und im Boot
Pause am und im Boot Quelle: Niklas Rink
Das auch bei der Jugend übliche Gruppenfoto
Das auch bei der Jugend übliche Gruppenfoto Quelle: Niklas Rink

Das diesjährige Pfingstwochenende sollte in diesem Jahr den Rahmen für die alljährliche Jugendwanderfahrt festlegen, die in Merzig begann und nach 83 Ruderkilometern auf Saar und Mosel in Klüsserath ihr Ende fand.
Gegen 16:00 Uhr fanden sich die elf Teilnehmer am Bootshaus ein, um die unerwartet lange Fahrt ins tiefe Saarland anzutreten. Einen herzlichen Dank möchten wir hierbei an Marius aussprechen, der den Bootstransport übernommen hat und den Hänger in Klüsserath abstellte. In Merzig angekommen, wurden die Zelte aufgebaut und gegrillt (natürlich mit Schwenkgrill). Nach einer kurzen Nacht wurden am nächsten Morgen die Boote zu Wasser gelassen und die ersten Wanderfahrtkilometer bei schönstem Wetter nach Saarburg gerudert.
Dort angekommen erwarteten uns gute Neuigkeiten: Wir konnten unser Quartier für die Nacht in der Turnhalle einer Schule beziehen, anstatt neben dem Bootshaus die Zelte zu errichten. Da diese mit komplett renovierten Umkleiden und Duschen daherkam, nahmen wir das Angebot dankend an. Die Tischtennisplatte wurde kurzerhand zum Esstisch für die abendliche Pizza umgewandelt und die Sportmatten waren eine nette Ergänzung zu den Isomatten.
Der nächste Morgen begann mit dem Kampf, sich mit Gepäck und Booten durch die fahrradfahrenden Menschenmassen zu bewegen, die den autofreien Sonntag „Saar-Pedal“ für eine Radtour nutzten. Nachdem wir den Fluss gewechselt hatten und nun auf der Mosel unterwegs waren, verschwanden die Radfahrer, aber ebenso das gute Wetter. Somit wurden wir vom Regen nicht verschont, doch beim Abendessen in Trier konnten wir trockenen Fußes die Stadt besuchen.
Montagmorgen: die letzte Etappe wurde früh angetreten, um dem angesagten Nachmittagsgewitter zu entkommen. Dieses ließ sich aber nicht blicken und so ruderten wir die letzten Kilometer bei schönstem Wetter in Richtung Klüsserath, das das Ende der Tour sein sollte. Gegen Nachmittag erreichten wir unser Ziel und fuhren nach dem Beladen des Bootshängers mit dem Vereinsbus und der freundlichen Unterstützung einiger Eltern zurück nach Neuwied.

Benedikt Witte