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4-fache Ausbeute für Lukas bei den SWD

Galanter Abgang nach der Siegerehrung im Männer-Einer
Galanter Abgang nach der Siegerehrung im Männer-Einer Quelle: Stefan Kunz
Lukas grüßt aus dem Gebüsch
Lukas grüßt aus dem Gebüsch Quelle: Stefan Kunz
Der Achter auf der Strecke – technisch ausbaufähig
Der Achter auf der Strecke – technisch ausbaufähig Quelle: Stefan Kunz
Der Junioren-Vierer vor dem Start in Wellen (NYC)
Der Junioren-Vierer vor dem Start in Wellen (NYC) Quelle: Stefan Kunz
Der Mixed-Doppelvierer wartet auf seinen Einsatz
Der Mixed-Doppelvierer wartet auf seinen Einsatz Quelle: Stefan Kunz
„Just married“ ?? (Luise Bachmann, Paula Gerundt, Alexander
„Just married“ ?? (Luise Bachmann, Paula Gerundt, Alexander Quelle: Stefan Kunz
„New York City“ rauscht durch die Regattastrecke
„New York City“ rauscht durch die Regattastrecke Quelle: Stefan Kunz
Das war zu schnell – die Polizei sucht Zeugen
Das war zu schnell – die Polizei sucht Zeugen Quelle: Stefan Kunz
Deshalb mag ich Herbstregatten
Deshalb mag ich Herbstregatten Quelle: Stefan Kunz

Die Herbstsaison begann in diesem Jahr, anders als sonst üblich, mit den Südwestdeutschen Meisterschaften auf der gestauten Mosel in Trier. Zum ungewöhnlich frühen Termin 25. und 26. August 2018 fanden sich erfreulich viele Sportler auf dem Regattagelände ein. Der GTRV Neuwied wurde durch Lukas Effert vertreten, der sich in 5 Rennen der Konkurrenz stellte. 5 Starts – 4 Siege, so die überragende Bilanz unseres jungen Sportlers, der in der Vorwoche seinen 18. Geburtstag feiern konnte. Wesentliche Neuheit: Lukas darf nun selbständig per Auto zum Ort des Geschehens fahren. Das ist eine echte Erleichterung, wie ich nach einer reiseintensiven Sommersaison feststellen kann. Wenigstens die Rückfahrt kann man als Mitreisender dann (mehr oder weniger) entspannt auf dem Beifahrersitz zubringen.

Im ersten Rennen des Wochenendes startete unser U19-Juniorensportler bei den „Senioren“ der U23 und konnte sich über 1000m gegen die Konkurrenz durchsetzen und sicherte sich den ersten Titel des Wochenendes vor Raul Overath (1999) und Alexander König (Trier). Kaum im Ziel hieß es schon wieder: Wenden, hochfahren zum Start. Es stand der Junioren-Einer U19 an. Leider wurde der freundlichen Bitte nach einer Verschiebung eines der beiden Rennen nicht entsprochen. Das hätte etwas mehr Abstand zwischen die Rennen gebracht, 2x1000m in kurzer Zeit sind im Herbst, nach den entspannenden und nicht so trainingsintensiven Ferien, schon anstrengend. Wie auch immer: Im Einerrennen der A-Junioren erreichte Lukas Platz 2 hinter seinem ehemaligen Viererpartner aus Saarbrücken Finn Quartz.

Sonntags ging es dann in unterschiedlichen Renngemeinschaften im Vierer und Achter auf die auf 500m verkürzte Strecke. In Kombination mit Leon Reuß, Richard Loch und Maximilian Glöckner aus Koblenz wurde im ersten Rennen des Tages nach souveräner Führung vom Start weg der Titel des Südwestdeutschen Meisters im Vierer ohne Steuermann U19 eingefahren. Auf Platz 2 landete eine „Mosel-Renngemeinschaft“ aus Treis-Karden und Trier.

Öfter mal was Neues: auf den Südwestdeutschen Meisterschaften werden seit einigen Jahren Mixed-Boote ausgefahren. Gemeinsam mit Alexander Reisinger, Luise Bachmann (beide Ingelheim) und Paula Gerundt (Saarbrücken) wurde auch im Mix-Junioren-Doppelvierer die Meisterschaft errungen. Die Führung konnte vom Start weg ins Ziel gebracht werden. Platz zwei ging an das Boot aus Treis-karden, Rang 3 an das Team aus Koblenz. Lukas´ Mannschaft (ist das jetzt so überhaupt politisch korrekt?) musste kurzfristig umbesetzt werden, da Junioren-WM-Teilnehmerin Annabelle Bachmann krankheitsbedingt nicht starten konnte.

Wie bei jeder ordentlichen Regatta bilden die Achter-Rennen den Abschluß des Tages. Lukas startete im Männer-Achter gemeinsam mit Ruderern aus Koblenz (Leon Reuß/Maximilian Glöckner), Ingelheim (Alexander Reisinger), Treis-Karden (Steffen Theisen/Leon Spies/Stfr. Hanna Walter), Speyer (Tim Streib) und Saarbrücken (Finn Quartz). Nach tollem und über die Strecke ansehnlichen Rennen wurde die Ziellinie mit einer Buglänge Vorsprung vor dem Boot aus Treis-Karden und Trier überquert. Rang 3 ging an die Renngemeinschaft aus Mainz, Trier und Saarbrücken.

„Früher“ war die SWD der Abschluß der Herbstsaison. Das ist in diesem Jahr aufgrund der neuen Terminierung nicht mehr der Fall. Wie geht es jetzt weiter? Geplant sind Starts auf den Regatten in Schierstein, Großauheim, Marbach und beim Herbstcup in Kettwig. Jetzt steigen auch die jungen Nachwuchstalente wieder ins Renngeschehen ein: Linus, Luka und Gerrit wollen weitere Rennerfahrung sammeln.

Auch die „alte Garde“ steigt wieder ins Renngeschehen ein: Melvin Hauschild und Ruben Falkenburg bereiten sich auf den oben genannten Regatten auf ihren Start bei den Deutschen Sprintmeisterschaften am 13./14. Oktober in Münster vor. Ich wünsche euch jetzt schon viel Erfolg und finde es stark, dass ihr das macht!

Stefan Kunz