Sie befinden sich hier:

Moselwanderfahrt

In zwei Booten unterwegs auf der Mosel
In zwei Booten unterwegs auf der Mosel Quelle: Axel Gundlach
Man beachte die geschwungene Form des Bootes
Man beachte die geschwungene Form des Bootes Quelle: Axel Gundlach
Bei der Spirituosenverköstigung in der Brennerei Jobelius
Bei der Spirituosenverköstigung in der Brennerei Jobelius Quelle: Axel Gundlach
Die Gruppe gut gelaunt nach der Spirituosenverköstigung
Die Gruppe gut gelaunt nach der Spirituosenverköstigung Quelle: Axel Gundlach
Auf der schönen grünen Mosel
Auf der schönen grünen Mosel Quelle: Axel Gundlach
Obligatorisches Gruppenfoto beim Start in Eller
Obligatorisches Gruppenfoto beim Start in Eller Quelle: Axel Gundlach

An der schönen grünen Mosel
Bericht von der Moselwanderfahrt vom 14. bis zum 16.09.2018

Mitte September machten wir uns mit einer Gruppe von 9 Personen unter der organisatorischen Leitung von Bettina Effert und Patrik Sassin auf, um an einem Wochenende von Eller an der Mosel nach Neuwied zu rudern. Mit 7 Personen kamen wir schon am Freitag in Treis-Karden an und bezogen im Gasthaus Gräf Quartier. Der Übernachtungsraum bot reichlich Platz, handelte es sich doch um den Tanzsaal Gräf. Im Gasthaus Gräf testeten wir dann auch abends die Speise- und Getränkekarte, um mit der nötigen Bettschwere die Schnarcher ausblenden zu können.
Morgens gab es ein frühes Hotelfrühstück, bei dem nur die Frühstückseier auf sich warten ließen.

Nach der Zugfahrt zur Einsatzstelle in Eller trafen wir dort auf die beiden samstags noch zusätzlich angereisten Ruderkameraden. Vor dem Ablegen wurden noch die obligatorischen Gruppenfotos geschossen. Diese Aufgabe wurde von einem stark rauchenden Passanten übernommen, so dass wir schon neblige Fotos befürchten mussten. Nach dieser Pflichtaufgabe ging es dann zügig los, damit auch eine längere Wartezeit vor der Schleuse Fankel die mittägliche Rast bei der Moselfeuer-Manufaktur Jobelius in Valwig nicht gefährdet. Die Schleuse Fankel, wie auch alle anderen Schleusen auf der Tour konnten problemlos passiert werden.

Vor der Verkostung in der Moselfeuer-Manufaktur verordnete uns der treusorgende Heinz eine Magengrundlage mit Käse. Die tat Not, denn auf den Platzsets bei Jobelius standen jeweils 4 hochprozentige Kostproben, die selbstverständlich verantwortungsvoll verkostet wurden. Noch 15 Kilometer sind von der ersten Tagesetappe zu rudern. Nach Cochem ist Treis-Karden schnell erreicht.
Nach einer Ruhepause gehen wir zum Abendessen in den Hof des Weinguts Castor. Hier entsteht die Idee einer etwas anderen Fotoausstellung: Fotos aus dem Inneren eines Seesacks sollen ans Tageslicht.

Die nötige Bettschwere holen wir uns wieder im heimischen Gasthaus Gräf und freuen uns schon auf das Sonntagsfrühstück mit Ei. Patriks Vater kündigt sich sonntags morgens an. Er kann den Gepäcktransport übernehmen. Vielen Dank dafür!

Schnell sind die Boote wieder startklar und wir starten die 40 verbleibenden Moselkilometer. Kleinere Pausen werden mit Schleusen verbunden. Unterwegs werden wir auf der Höhe von Löf lauthals von einer Gruppe Neuwieder Ruderer begrüßt. Sie sind unterwegs, einen Geburtstag zu feiern und haben uns auf dem Wasser erspäht.

Nach der Schleuse Lehmen nimmt der Motorbootverkehr spürbar zu. Die Spaßbootfahrer vertreiben sich ihre Zeit mit Wellenmachen zwischen der Kurt-Schumacher-Brücke in Koblenz und der Lehmener Schleuse. Bis Winningen und später bis zur Koblenzer Brücke müssen wir da durch. In der Marina von Winningen machen wir unsere letzte Pause auf der Mosel, essen nochmal schön zu Mittag und fahren flott weiter zur Koblenzer Schleuse. Vorbei am Gelände des Postsportvereins, von wo uns GTRV-Mitglieder winken.

Nach der Schleuse Koblenz und der Moselmündung sind noch 16 Kilometer auf dem Rhein zu rudern. An die äußerst langsame Strömung der Mosel gewöhnt, sind diese paar Kilometer schnell und problemlos zu bewältigen. In Neuwied werden wir schon von Patriks Vater mit dem ganzen Gepäck erwartet. Die Boote sind flott gereinigt und verstaut, Bahnfahrer machen sich auf den Weg.
Eine schöne Wanderfahrt ist zu Ende. Alles hat geklappt. Nochmal vielen Dank an Patrik und Bettina für die Organisation und ein herzliches Dankeschön natürlich auch (wieder) an Patriks Vater für den Gepäckservice.

Sandra Gundlach