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Skifreizeit am Wilden Kaiser

Der winterfeste Vereinsbus
Der winterfeste Vereinsbus Quelle: Heinz Effert
Die Gruppe
Die Gruppe Quelle: Heinz Effert
Die Hütte
Die Hütte Quelle: Heinz Effert
Bettina, Felix und Stefan in gemütlihcer Runde
Bettina, Felix und Stefan in gemütlihcer Runde Quelle: Heinz Effert
Silvestervorbereitung: Fischfutter im Eimer, Helles in Flaschen
Silvestervorbereitung: Fischfutter im Eimer, Helles in Flaschen Quelle: Heinz Effert
Die Hütte von innen
Die Hütte von innen Quelle: Heinz Effert
Melvin im Badeteich
Melvin im Badeteich Quelle: Heinz Effert
Hungrige Skifahrer vor dem Silvester-Raclette
Hungrige Skifahrer vor dem Silvester-Raclette Quelle: Heinz Effert
In der Rübezahlhütte
In der Rübezahlhütte Quelle: Heinz Effert
Neuwieder Skifahrer vor dem Bus
Neuwieder Skifahrer vor dem Bus Quelle: Heinz Effert

Skifreizeit am Wilden Kaiser
vom 29.Dez bis 5.Jan.

Am 29. Dezember machte sich eine bunte Truppe, bestehend aus einer Emdenern, drei Hamelner, einem Wahlmünchener und sieben Neuwieder Ruderern auf den Weg in das Skigebiet Wilder Kaiser. Nach einer reibungslosen Anfahrt erreichten wir mit den letzten Sonnenstrahlen unsere urige Selbstversorgerhütte mit Badeteich. Sie liegt etwas außerhalb des Dorf Ebbs (nahe Kufstein) und ist nur über einen leicht abschüssigen Feldweg zu erreichen, was sich in den kommenden Tagen als nicht unproblematisch herausstellen sollte.

Nach einer Einweisung in die Fütterung der Teichforellen und in die Handhabung des traditionellen Holzofens, er ist fast die einzige Heizung, überließ uns der Vermieter unserem Schicksal. Schnell fühlten wir uns in der gemütlich eingerichteten Hütte heimisch. Am ersten Abend und in der Nacht litten einige von uns an Überhitzungserscheinungen, weil für uns das Heizen mit Holz sehr ungewohnt war. Daher haben es sich ein paar abgehärtete Jungs am nächsten Morgen nicht nehmen lassen vor dem Frühstück ein erfrischendes Bad im teilweise zugefrorenen Badeteich zu nehmen.

Am ersten Tag konnten wir es kaum erwarten endlich ins Skigebiet aufzubrechen. Wir waren alle gespannt wie es auf den Bergen aussieht, da vor der Hütte nur grüne Wiesen zu sehen waren. Nach einer halbstündigen Anfahrt erreichten wir die Seilbahn von Söll und der erste Schnee wurde gesichtet, dass ließ auf mehr hoffen. Mit der Seilbahn ging es auf über eintausend Meter hoch und dort war dann reichlich Schnee vorhanden. Einem schönen Skiurlaub stand nichts mehr im Wege. Es wurden noch ein Treffpunkt und eine Abfahrzeit für den Nachmittag ausgemacht und schon ging es in verschiedenen Gruppen, auf die Pisten. Wieder an der Hütte angekommen stand zunächst einmal Fische füttern, Feuer machen und Kochen auf dem Programm. Der Abend wurde mit Gesellschaftsspielen gestaltet. Ein toller erster Skitag!

Am zweiten Tag wechselten wir ins Scheffauer Skigebiet. Von dort machten wir in den nächsten Tagen Abstecher in die benachbarten Gebietet von Elmau und Brixen im Thale. Alle Talabfahrten waren offen und unterwegs gab es viele Möglichkeiten den Einkehrschwung zu üben, um sich von der lokalen Küche verwöhnen zu lassen. Von den höchsten Punkten des Skigebiets waren die Gipfel des Zahmen- und Wilden Kaiser zu sehen. Der viele Neuschnee in den folgenden Tagen überzog die Landschaft mit einer „Zuckergussschicht“ und verwandelte sie in eine wunderschöne Märchenlandschaft, wie wir sie im Rheintal nur selten zu sehen bekommen. In den letzten zwei Tagen schneite es fast ununterbrochen, was die gute Stimmung in der Gruppe nicht beeinflusste.

Am Samstag hieß es dann wieder packen und Abreisen. Über Nacht hatte es auch 20 cm Neuschnee im Tal gegeben und es schneite weiter. Die Zufahrt zu Hütte war kaum noch zu erkennen. Wir stellten uns die Frage, ob wir mit dem vollgepackten Vereinsbus die Straße ohne fremde Hilfe erreichen können. Unsere Befürchtungen bestätigten sich nicht. Mit Muskelkraft und gefühlvollem Gas geben und Lenken durch den Fahrer Melvin gelangten wir sicher auf die Straßen zum Dorf. Bei weiterhin starkem Schneefall und Rückreiseverkehr gestaltete sich die Heimfahrt länger als gedacht. Die letzten erreichten Neuwied nach zwölf Stunden. An dieser Stelle möchten sich die Neuwieder bei Martin aus Hameln für das zur Verfügung stellen der Skiausrüstung bedanken. Ein besonderer Dank gilt Stefan Kunz. Ohne seine Initiative, Ortskenntnisse und Organisationstalent währe die Fahrt nicht zu Stande gekommen. So eine Skiwoche macht Lust auf mehr.

Heinz Effert


Nachtrag: Nach dem gelungenen Testlauf in kleiner Runde wird es über Silvester 2019/2020 wieder eine Skifahrt für Ruderer geben. Es geht nach Radstadt im Pongau – Langlauf und Alpinski sind möglich. Die Ausschreibung erfolgt zeitnah im Bootshaus.