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Offenbacher Regatta

Reif am Morgen
Reif am Morgen Quelle: Stefan Kunz
Fachsimpeln
Fachsimpeln Quelle: Thomas Hein
Luka Hein
Luka Hein Quelle: Thomas Hein

GTRVN startet in Offenbach in die Regattasaison

Der Rudernachwuchs des GTRVN präsentierte sich am 5. Mai erfolgreich bei der Regatta in Offenbach. Früh aufstehen hieß es an diesem Sonntag auch für die Funktionäre: das erste Rennen stand um 08:08 Uhr auf dem Programm.

Luka Hein startete in den Rennen des Jahrgangs 2005 im Einer. Eigentlich ein Leichtgewicht stellte er sich im „schweren“ Einer der Konkurrenz und erreichte im ersten Rennen des Tages für den GTRVN einen guten zweiten Platz. In seiner Gewichtsklasse bis 55kg konnte er dann am Nachmittag überzeugen: nach 1000 geruderten Metern durfte er am Siegersteg anlegen. Vorangegangen war ein klarer Start-Ziel-Sieg vor den Booten aus Offenbach und Mannheim.

Im Jahrgang der 15 und 16jährigen stellten sich Linus David, Philipp Dreiher und Gerrit Schäfer der Konkurrenz. In seinem ersten Rennen als Junior konnte Gerrit Schäfer einen ungefährdeten Sieg im Einer nach Hause bringen. Er siegte mit deutlichem Vorsprung von 10 Sekunden vor dem Boot aus Limburg. In der leichten Bootsklasse (Sportler bis 65kg) verpasste Linus David den Sieg nach einem tollen Zweikampf über die gesamte Strecke gegen seinen Konkurrenten aus Frankfurt denkbar knapp mit 5/10 Sekunden. Auch im Einer der offenen Gewichtsklasse erreichte er den zweiten Platz mit einem Rückstand von 6 Sekunden auf das Boot aus Mannheim.

Im Doppelzweier konnten sich Gerrit Schäfer und Philipp Dreiher nicht gegen die Mannschaft aus Hanau durchsetzen und errangen in ihrem ersten gemeinsamen Rennen mit einem Rückstand von 5 Sekunden den 2. Platz.

„Wir sind mit den Ergebnissen der ersten Regatta zufrieden, die Sportler sollen erste Erfahrungen sammeln. Wenn dies gleich mit einem Sieg gelingt ist es umso schöner“, so der zufriedene Trainer Jonas Effert.

An einigen operativen Details ist noch zu feilen, in Summe war es ein gelungener Auftakt für die Jugendlichen. In meiner Welt ist man 2 Stunden vor dem Rennen auf den Beinen und hat gefrühstückt, die Startnummern fallen nicht vom Himmel, das Boot riggert sich nicht von selbst auf und ab usw. Immerhin: es ist keiner gekentert. Die Kollegen aus Lahnstein haben ihr Sportangebot wohl um einen Bereich „Schwimmen“ erweitert, leider sind 2 der gestarteten Boote nicht mit Ruderer an Bord ins Ziel gekommen. Wir sind gespannt wie sich die Trainingstruppe entwickelt!

Mein besonderer Dank geht an Thomas Hein, der als „Betreuender Vater“ mit den Sportlern bereits am Vortag nach Offenbach gereist ist.

Stefan Kunz