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Pfingsten an und auf der Mosel

Gemeinsames Frühstück zur Stärkung
Gemeinsames Frühstück zur Stärkung Quelle: Axel Gundlach
Mittagspause mit leckerer Rhabarber-Riesling-Torte
Mittagspause mit leckerer Rhabarber-Riesling-Torte Quelle: Axel Gundlach
Die Gruppe beim neuen Hochmoselübergang
Die Gruppe beim neuen Hochmoselübergang Quelle: Axel Gundlach
Die Gruppe
Die Gruppe Quelle: Axel Gundlach
Die Boote am Ca,mont
Die Boote am Ca,mont Quelle: Axel Gundlach

Junge Familien und weitere Vereinsmitglieder unterwegs

Der günstigste Campingplatz, der zur Tour Trittenheim, Bernkastel-Kues, Pünderich, Senheim passt, liegt in Wehlen bei Bernkastel-Kues. Die Anfahrt geht steil bergab, die Stellplätze dafür bergauf (wie die explodierenden Müllgebühren). Dank eines Geländewagen-Kavaliers sind die Stellplätze aber „auch für Frauen“ zu erreichen. Wohnwagen und Zelte werden gegen den prognostizierten Wind gesichert und schon kann rund um die Tischtennisplatte gegrillt werden. Das Wetter hält sich zum Glück.

Auch morgens läuft alles (fast) routiniert. In Trittenheim wird abgeladen, aufgeriggert und die Boote zu Wasser gelassen. Ja, man kann mit Spanngurten eine Steuerleine ersetzen, ja, man kann mit Spanngurten eine Rückenlehne ersetzen, nicht aber ein Stemmbrett. Also nochmal raus aus dem Boot, 2. Boot zurückordern, Fußweg zum entfernt geparkten Bus, Stemmbrett holen und 2. Versuch mit Stemmbrett.

Das war schon alles an Aufregung. Im oberen Teil der Mosel sind wenige Motorboote unterwegs und bei überwiegend Schiebewind sind wir nach einer Kuchenpause in Brauneberg am Nachmittag in Bernkastel-Kues. Kleiner Fußmarsch zum Campingplatz, Fahrzeuge vorfahren für den nächsten Tag, grillen.

Ähnlich ruhig verläuft der 2. Rudertag. Von Bernkastel-Kues nach Pünderich mit Eispause in Wolf. Von Pünderich geht es über enge Straßen und Ortsdurchfahrten zurück zum Campingplatz. Wir essen in Bernkastel-Kues im ehemaligen Bahnhof zu Abend.

Am Pfingstmontag räumen wir den Campingplatz und rücken die Wohnwagen an das Tagesziel Senheim vor, um von dort besser die Heimreise antreten zu können. Im Vierer-Konvoi missachtet der „Tete de course“-Gespannfahrer innerorts ein Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge über 2 m Breite. Der 2. und 3. Wohnwagen und das Anhängergespann folgen. Kurz nach der engen Ortsdurchfahrt kontrolliert die Polizei einen kleinen Pkw in der Gegenrichtung. Der Kontrollierte gestikuliert in unsere Richtung, als 4 breite Gespanne passieren. Glück gehabt!

Auch der letzte Rudertag verläuft auf dem Wasser völlig unproblematisch. In Senheim werden noch die Boote aufgeladen, zum Bootshaus gebracht, geputzt und vor dem Gewitterregen verstaut. Eine schöne Pfingstwanderfahrt endet. Vielen Dank an die Organisatoren an Land und auf dem Wasser.

Sandra Gundlach