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Düsseldorf-Rudermarathon

Der Mixed-Vierer
Der Mixed-Vierer Quelle: privat
Endspurt (Teild 1)
Endspurt (Teild 1) Quelle: privat
Endspurt (Teil 2)
Endspurt (Teil 2) Quelle: privat
Im Ziel
Im Ziel Quelle: privat
Siegerehrung im Dreier mit Patrik Sassin
Siegerehrung im Dreier mit Patrik Sassin Quelle: privat
Siegerehrung mi Jonas Köhlinger
Siegerehrung mi Jonas Köhlinger Quelle: privat
Die Gesamtsieger mit Markus Müller
Die Gesamtsieger mit Markus Müller Quelle: privat

Wie in jedem Jahr fand am 5. Oktober der Düsseldorf-Rudermarathon statt.

4 Boote mit GTRVn Ruderern hatten sich vorgenommen in ihren Rennen ihr bestes zu geben und um den Sieg mitzurudern. 3 Booten gelang es eindrucksvoll ihre Klasse zu gewinnen:
Zuerst startete Patrick Sassin. Er konnte mit seinen Partnern im Doppeldreier ohne Steuermann in der Zeit von 2:26:44 mit 19 Sekunden Vorsprung vor dem zweitplazierten Boot sein Rennen für sich entscheiden.

Auch der Männer-Gig-Vierer mit Steuermann bestehend aus der Renngemeinschaft GTRVN und NRG Ruderern (Jonas Köhlinger, Andreas Laser, Holger Scheid und Frederic Schüler mit ihrer Steuerfrau Anne Lang) konnten ihr Rennen in der Zeit 2:25.00 erfolgreich mit Platz 1 beenden.

Der Mixed Doppelvierer mit der Stammbesetzung bestehend aus Michael Kröger, Andrea Eichler, André und Irmi Gerlach und Helene Weißenfels startete in einem mit 18 Booten stark besetzten Feld. Mit einer Zeit von 2:30:35 beendeten sie ihr Rennen und erreichten einen guten 5. Platz in ihrer Klasse.

Mit der Startnummer 163 ziemlich weit hinten im Feld startete Markus Müller mit seinen Ruderfreunden Michael Ehrle, Henning Osthoff, Stefan Verhoeven und Steuerfrau Laura Zabawa. Starteten die Drei eine Woche zuvor noch zusammen mit Familie Jonischkeit, waren sie bei dieser Regatta die ausgemachten Mitfavoriten auf den Gesamtsieg. Eine kurze Zusammenkunft vor dem Start und schon war man sich einig. Auch wenn beide Boote in unterschiedlichen Klassen starteten, wollte man den Gesamtsieg auf der Strecke ausfechten. So wartete das Mixed-Boot mit Top-Besetzung so lange vor dem fliegenden Start, bis die M² herangeeilt kam. Dicht hintereinander ging es über die Startlinie.

Sofort entbrannte ein hartes Duell! Zum Glück der Neuwieder fanden sie mit einer für den unbedarften womöglich irrsinnig anmutenden Schlagzahl satt jenseits der 30 die richtige Antwort gegen das andere Boot, damit dieses nicht den Bug voranschiebt und das Rennen von vorne kontrollieren konnte. So konnte in der M² zum Einzug auf die lange Leverkusener gerade auf den bewährten 28er Streckenschlag umgestellt werden, um das Rennen rund um diverse Bergfahrer von vorne zu dominieren.

Eine harte erste Stunde verstrich, bevor ein tiefliegender schwerer Bergfahrer mit großen brechender Wellen in Angriff genommen wurde. Schrecksekunden! Stefan auf der eins riss es beim Einschlag in die Welle vom Rollsitz. Die M² lahmte spürbar. Gut nur, dass auch die Verfolger ihre Not mit dem Welleneinbruch hatten. Kaum hatten wir uns sortiert, ging es auf Benrath zu, wo die Neuwieder den Sack zumachen konnten. Eine sauber angefahrene Kurve und ein guter Kurs zu den Schiffen brachte den Jungs weit über 100m weiteren Vorsprung ein.

So kumulierte sich nach und nach ein Abstand, der einen spontanen Sprintangriff des Mixed-Bootes nicht erlaubte, also galt es für die Truppe der M² „nur noch“ das Ding nach Hause zu fahren.

Zur Freude der Mannschaft gelang dies vorzüglich. Zeigten sie zwischenzeitlich Nerven und verbrauchten viel Kraft um den Vorsprung zu halten, da das Boot nicht so richtig ans Laufen kam. Dann kehrte mit zunehmendem Selbstbewusstsein wegen des Vorsprungs die nötige Ruhe im Ruderstil ein. Das zeigte Wirkung: Bis zum Ziel konnte der Vorsprung auf satte 2:40 Min. ausgebaut werden und auf der Ziellinie noch ein letztes Boot ordentlich überholt werden.
Unterm Strich hieß das Gesamtsieg!

Ebenso wie in den letzten 6 Jahren, in denen dem Kernteam dieses Kunststück mit wechselnder Besetzung ebenfalls gelungen war. Dieses Mal also zum siebten Streich mit der Bestzeit von 2:11:44h.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern, aber vor allem den siegreichen Mannschaften!

Helene und Markus