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Nikolausfeier

Die Nikolaus-Ruder-Truppe
Die Nikolaus-Ruder-Truppe Quelle: Martin Grzembke
Invasion der Nikoläuse im Hafen
Invasion der Nikoläuse im Hafen Quelle: Martin Grzembke
Der Lotse sitzt noch an Bord
Der Lotse sitzt noch an Bord Quelle: Bettina Grzembke
Dank an Altwied-Betreuer
Dank an Altwied-Betreuer Quelle: Bettina Grzembke
Der Schutzpatron der Ruderkinder
Der Schutzpatron der Ruderkinder Quelle: Bettina Grzembke
Ehrung Altwied-Ruderer
Ehrung Altwied-Ruderer Quelle: Bettina Grzembke
Ehrung der Junioren-B
Ehrung der Junioren-B Quelle: Bettina Grzembke
Männer-Vierer und Trainer
Männer-Vierer und Trainer Quelle: Bettina Grzembke
Lukas für die meisten Regattasiege
Lukas für die meisten Regattasiege Quelle: Bettina Grzembke
Auf der Terrasse I
Auf der Terrasse I Quelle: Heinz Effert
Auf der Terrasse II
Auf der Terrasse II Quelle: Heinz Effert

Nikolaus und Weihnachtsengel beim Stelldichein im GTRVN-Bootshaus

Zu Ehren des Schutzpatrons der Kinder und Seefahrer veranstaltete der GTRVN am 07.12.2019 ein nachmittägliches „Nikolausrudern“ sowie eine abendliche Nikolausfeier, die in erster Linie dem Rudernachwuchs gewidmet war.

Zur Nachmittagsausfahrt hatten 18 der teilnehmenden Ruderinnen und Ruderer ihre Häupter mit roten Nikolausmützen geschmückt, nur einer scherte aus und griff zur blauen Mütze. Der Abtrünnige wurde auch am Abend nicht unter den Teilnehmern der Nikolausfeier gesichtet. Stattdessen soll er auf einer Weihnachtsfeier eines anderen Sportvereins gesehen worden sein. Dem geschäftsführenden Vorstand wurde dieses vereinsschädigende Verhalten umgehend zur Kenntnis gegeben.

Nun aber zurück zum Thema. Als Ehrengast der abendlichen Feier legte auch in diesem Jahr der Nikolaus persönlich im Ruderboot am Bootssteg des GTRVN an. Natürlich ruderte er nicht selbst, da er ja ein betagter Mann mit langem Mantel ist. Wie es sich für einen Nikolaus gehört, belegte er den Steuerplatz des Bootes und hielt so, nicht nur im übertragenen Sinn, die „Strippen“ in der Hand.

Der Rudernachwuchs begrüßte den Nikolaus mit einer Gesangseinlage und begleitete ihn über die Deichtreppe und hinauf in den festlich geschmückten Vereinsraum des GTRVN, der mit 60 Veranstaltungsteilnehmern bis auf den letzten Platz besetzt war. Hier erkundigte sich der Nikolaus bei den Kindern, Betreuern und Eltern, wie die Rudersaison 2019 verlaufen sei. Nachdem er ein durchweg positives Echo von den Anwesenden erhalten hatte, verteilte er großzügig Präsente und lobende Worte. Er ermunterte die Ruderjugend, auch im nächsten Jahr wieder zu seinen Ehren fleißig zu rudern und sich auch darüber hinaus im Verein zu engagieren. Da der Nikolaus ja über ein gutes Netzwerk verfügt, war ihm zugetragen worden, dass Christoph als Vereinsvorsitzender auch im letzten Jahr immer recht fleißig war und seinen roten Vereinspullover immer ordentlich getragen hat. Mit Anspielung auf sein gelocktes „Engelshaar“ sprach er ihm engelsgleiche Eigenschaften zu und belohnte ihn für seine guten Taten mit einem speziellen Dopingprodukt aus fair gehandelter Schokolade.

Im Anschluss an den Besuch des Schutzpatrons übernahm Vereinsengel Christoph das „Steuer“ der Veranstaltung und ehrte die erfolgreichsten Ruderer des Jahres 2019. Die Altwied-Ruderer erhielten Auszeichnungen für die Anzahl der geruderten Jahreskilometer. Den 3.Platz belegte Nico Harder mit 177 km, den 2.Platz Matthias Reuschenbach mit 203 km. Unangefochtener Spitzenreiter war Lars Bonin mit 347 km.

Bei den U15-Ruderern wurden Max Horn für einen DRV-Sieg und Luka Hein für acht DRV-Siege geehrt. Unter den B-Junioren erzielten Philipp Dreiher den 3.Platz mit einem DRV-Sieg, Linus David den 2.Platz mit zwei DRV-Siegen und Gerrit Schäfer als Spitzenreiter den 1.Platz mit acht DRV-Siegen. Auch für den Männer-Vierer, bestehend aus Ruben Falkenburg, Fabian Schönhütte, Melvin Hauschild und Lukas Effert, gab es Lob und Auszeichnung. Ruben und Fabian brachten es in der Rudersaison 2019 auf jeweils drei DRV-Siege, Melvin auf fünf DRV-Siege und GTRVN-Aushängeschild Lukas Effert auf neun DRV-Siege. Damit konnte Lukas den GTRVN-Pokal der meisten DRV-Siege, wie schon in den letzten Jahren, gleich wieder mit nach Hause nehmen. Last but not least wurde Markus Müller für seinen legendären Sieg auf der diesjährigen Genfersee-Regatta sowie für die Erlangung des Äquatorpreises ausgezeichnet.

Neben den Sportlern wurden selbstverständlich auch die maßgeblich mit für die Erfolge verantwortlichen Ausbilder und Trainer mit Dank und Lob bedacht.

Nachdem Christoph seine Engelsbotschaften alle verkündet hatte, konnte das Buffet eröffnet werden. Der Kasseler-Krustenbraten mit Kartoffelpüree, Röstzwiebeln, Soße und Sauerkraut brachte die Teilnehmer der Veranstaltung wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, bzw. wurde als „Boden“ für den Getränkegenuss des Abends genutzt. Gerne hätten die GTRVN-Ruderer ihr Mahl auch mit dem Nikolaus geteilt. Aber der hatte vermutlich aus Angst, dass ihm das Sauerkraut im Bart hängen bleiben könnte, dankend abgelehnt. Bestimmt wird er auch im nächsten Jahr wieder mit seinem Ruderboot am GTRVN-Steg anlegen und den jüngeren und älteren Rudernachwuchs besuchen. Vielleicht bleibt er dann auch zum Abendessen, wenn es kein Sauerkraut gibt!

Bettina Grzembke