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Silvester in den Bergen

Bettina und Barbara bei der Langlaufarbeit
Bettina und Barbara bei der Langlaufarbeit Quelle: privat
12 Uhr gibbet Mittach!
12 Uhr gibbet Mittach! Quelle: privat
4 Skifahrer vor alpinem Hintergrund
4 Skifahrer vor alpinem Hintergrund Quelle: privat
Vorbereitung des Käsefondues für Silvester
Vorbereitung des Käsefondues für Silvester Quelle: privat
Pause für die Langläufer
Pause für die Langläufer Quelle: privat
Sonnenuntergang in Obertauern
Sonnenuntergang in Obertauern Quelle: privat
Gruppenbild vor der Heimreise - alle heil geblieben
Gruppenbild vor der Heimreise - alle heil geblieben Quelle: privat

Wenn im Winter der Ruderbetrieb des GTRVN auf dem Rhein wetterbedingt nur eingeschränkt stattfinden kann, ergänzen vielfältige Sportangebote das Vereinsprogramm.

Da der Rudersport naturgemäß auf gleichbleibender Höhe über Normalnull, d.h. 65,0 m in Neuwied, ausgeübt werden kann, bietet sich eine Skitour in die Berge auf 1600 m bis 2300 m über NN geradezu als Ausgleich an. Und so wurden bei der diesjährigen Skitour der Neuwieder Ruderer weniger Flusskilometer, aber ordentlich Höhenmeter geleistet.

Die Organisation übernahm nun schon im zweiten Jahr Stefan Kunz, der ortskundig für die fünfzehn Teilnehmer Reiseziel und Unterkunft aussuchte. Das Skigebiet von Obertauern im Salzburger Land bot für alle Teilnehmer etwas: rasant-schwarze Pisten für die Rennruderer, dynamisch-rote Pisten für die Breitensportler. Die sechs Skitage waren abwechslungsreich gefüllt mit Aktivitäten auf den Pisten und Hütten.

Das Wetter spielte gänzlich mit, am Anreisetag hatte es ausreichend geschneit, sechs ununterbrochene Sonnentage mit angenehmen Temperaturen sollten folgen. Erst am Abreisetag kippte das Wetter erneut und machte es allen Teilnehmern leicht Abschied zu nehmen.

Diese Silvester-Skifahrt dokumentiert wie viele andere Vereinsaktivitäten die gute Vernetzung des GTRVN, denn es reisten zwei Teilnehmer des Ruderclubs Reuss aus Luzern an, weitere drei Teilnehmer aus München und zehn Teilnehmer aus Neuwied. Es war nicht zu vermeiden, dass beim abendlichen Zusammensein neue Ruderpläne für das Jahr 2020 besprochen wurden. Ein weiterer Vorteil dieses Vereins- und Regionen-übergreifenden Zusammentreffens ist kulinarischer Art: Mit Bündner Graupensuppe, Bayrisch-Kraut und entsprechenden Stärkungsgetränken war für das leibliche Wohl gesorgt. Ein besonderes Erlebnis war das Schweizer Käseraclette am Silvesterabend, das korrekt nach eidgenössischen Regularien gekocht wurde.

Dank der guten Leitung lief die Fahrt reibungslos ab. Auch auf den Pisten gab es keine besonderen Vorkommnisse. Die Fahrt endete für alle Teilnehmer am 4. Januar mit den zu erwartenden Staus auf den bundesdeutschen Autobahnen. Diese wurden aber nach allen Möglichkeiten der online-Navigation umfahren. Die geleisteten Höhenmeter sind leider nicht protokolliert worden. Alle Teilnehmer sind sich aber einig, dass eine solche Nachlässigkeit mit den geruderten
Flusskilometern im neuen Jahr nicht unterlaufen wird.

Ralf Schulte-Melchior