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Kinderausbildung in Altwied

Stausee in Altwied
Stausee in Altwied Quelle: Patrik Sassin

Unsere Kinderausbildung findet auf dem Stausee in Altwied statt. Da der Rhein ein Fluß mit starker Strömung ist, und Kinder oft noch nicht genug Kraft haben, um gegen diese anzurudern, werden alle Kinder ab zehn Jahren auf der Wied ausgebildet. Die Wied ist ein ruhiges Gewässer und deshalb ideal für einen ersten Kontakt mit dem nassen Element.
Bei einem sechstündigen Schnupperkurs zu 15 € kann herausgefunden werden, ob Rudern überhaupt der richtige Sport ist. Die Kurszeiten erfahren Sie auf der Seite "Kids lernen Rudern". Übrigens: Die Schnupperkursgebühr wird bei Eintritt in den Verein auf den Mitgliedsbeitrag angerechnet.

Die Ausbildung verläuft in mehreren Schritten:

Ausbildung
Ausbildung Quelle: Sassin
Einer
Einer Quelle: Sassin
GIG-Boot
GIG-Boot Quelle: Sassin

Als erstes werden den "Neulingen" Boote und Zubehör erklärt. Da pfleglicher Umgang mit den Booten und gekonnte Handhabung für einen Ruderer sehr wichtig sind beginnt eine jede Ausbildung mit der "Bootskunde".

Doch schon nach ca. einer Stunde wird die trockene Theorie verlassen und das Erlernte in die Tat umgesetzt: Zusammen mit bereits rudererfahrenen Kindern wird ein Boot zu Wasser gelassen. Hier ist - wie allgemein beim Rudern - Teamwork angesagt, denn einige Boote sind ziemlich schwer. Die Ruder, sowie das Steuer werden eingebaut und los geht es.

Nach erfolgreichem "Klarschiffmachen" beginnen nun die ersten Ruderversuche in einem sicheren breiten Ausbildungsboot. Dies dient dem Einüben der Ruderbewegung da diese einiges an Koordination erfordert.

In den folgenden Trainingsstunden wird der Bewegungsablauf immer flüssiger und runder. Zeit um einen Schritt weiter zu gehen: Vom breiten Ausbildungsboot geht es jetzt in einen schmalen Zweier. In dem schmalen Boot wird der Gleichgewichtssinn sensibilisiert. Rudern ist also auch Gefühlssache.

Im Boot ist es mittlerweile ruhiger geworden, das Gewackel hat nachgelassen. Mit dem Gefühl für die Bewegung und das Boot beginnen jetzt die Fahrten im breiten Ausbildungs-Einer. Zuerst nur an der Pritsche, dann selbstständig unter den wachsamen Augen der Betreuer. Im Einer ist keine weitere Person, die Fehler abfangen kann. Unser Ruderaspirant entwickelt ein Gefühl dafür, wie das Boot auf sein Verhalten reagiert.

Es haben sich Sicherheit und Routine entwickelt. Doch die anderen Kinder in den schmalen Booten sind einfach viel schneller. Das weckt den Wunsch das breite "Anfängerboot" zu verlassen und in ein richtiges schmales Rennboot umzusteigen. Das Rennboot ist jedoch noch kippeliger. Ein Fall ins Wasser gehört deshalb zur Ausbildung; denn Einsteigen in ein gekentertes Boot muss auch geübt sein!


Kenterübung
Kenterübung Quelle: Sassin